Ich signiere ein Exemplar der „Magie der Natur“ am 31.07.2016

Am Sonntag, 31. Juli 2016, traf ich mich in einem Bonner Hotel mit einem Ehepaar aus Österreich, das mein Buch „Magie der Natur“ mit Begeisterung aufgenommen hatte. Der Mann war professionell mit der wissenschaftlichen Erforschung esoterischer Schriften befasst. Es tat mir als Autor gut, mich mit leibhaftigen Lesern meines Werks zu treffen, die mir mit Respekt und einer gewissen Bewunderung begegneten. Am Ende des 90-minütigen Gesprächs bat man mich, ein Exemplar (in diesem Fall den Teilband 2) zu signieren. Dies tat ich mit großer Freude.

Bis auf die Rezension in der FAZ vor mehr als einem Jahr hat es bis heute keinerlei öffentliche Reaktionen auf mein Buch gegeben, einmal abgesehen von der Buchbesprechung von Peter Mulacz im Newsletter der Österreichischen Gesellschaft für Parapsychologie und Grenzgebiete der Wissenschaft .

Umso wichtiger sind mir persönlich-private Stellungnahmen in schriftlicher oder mündlicher Form, die ich hier (anonymisiert) wiedergebe.

 

Eine weitere Rückmeldung meines Freundes aus Übersee (5.04.2016)

Der „Freund aus Übersee“ (genauer gesagt: Alaska), der mir genau vor einem Jahr gedankt hat, mailte mir am 5.04.2016 Folgendes:

Ich lese immer noch dein Opus Magnum und entschuldige mich dafür, dass ich bisher keinen kohärenten Kommentar geliefert habe. Doch lese ich dein Werk seit langer Zeit immer und immer wieder, und ja, ich entdecke ständig  neue Ideen, inspirierende Hinweise usw.  Vor allem deine Bemerkungen zu Caroline de la Motte Fouqué haben mir sehr geholfen. Ich habe vor etwa einem Jahr einen Vortrag über Spinnstuben gehalten, und deine Zitate aus Motte Fouqués Werk haben mich sehr interessiert . Ich lese zur Zeit ihre Revolutions-Geschichte, weil mir scheint, dass darin einige relevante Bezüge zu meinem Thema zu finden sind.

Als Autor freue ich mich über die Rückmeldung. Mein Buch wird also gelesen, auch wenn ich ansonsten seit Monaten keine Reaktion erhalten habe, geschweige denn, eine Rezension.

Buchvorstellung am 28. Januar 2016 — Kurzbericht mit Fotos

Wie von mir angekündigt fand die Vorstellung meines Buches „Magie der Natur“ im Universitätsclub Bonn statt.

Die Veranstaltung wurde (relativ kurzfristig) vom Uniclub ausführlich angekündigt. Hier der betreffende Screenshot.

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Der langjähriger Mitarbeiter am Medizinhistorischen Institut der Universität Bonn Priv.-Doz. Dr. Ralf Forsbach stellte mir dankenswerterweise seine Fotos zur Verfügung, die hier zu sehen sind (das Copyright liegt bei ihm).

Die Veranstaltung wurde moderiert vom Vorsitzenden des Universitätsclubs, dem Amerikanisten Prof. Dr. Hönnighausen. Ich danke ihm für die Einladung und Moderation sowie dem Auditiorium für die Aufmerksamkeit beim Zuhören und die lebendige Diskussion nach meinem Vortrag.

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Prof. Hönnighausen, Vorsitzender des Uniclusbs, moderierte die Veranstaltung                   (alle Fotos Ralf Forsbach, 2016)

 

 

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Zunächst erläuterte ich die Entstehung des Buches zwischen 2008 bis 2014

 

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Dann skizzierte ich Aufbau (7 mal 7 Kapitel) und Leitidee des Werks

 

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Hier die Erläuterung des 3. Abschnitts (Kap. 15 bis 21)

 

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Hier die Erläuterung des 6. Abschnitts (Kap. 36 bis 42)

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Nach der Lesung von 2 Passagen (siehe unten) schloss sich eine Diskussion an

Die vorbereitete PPT-Präsentation wird hier vollständig als PDF zum Download bereitgestellt. Allerdings habe ich nur Passagen aus dem 14. und 28. Kapitel vorgetragen und die betreffenden Illustrationen gezeigt.

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Ich las aus dem 14. Kapitel:

Zweite Natur: Janusköpfiger Fortschritt

den Unterabschnitt: Natura in der Maschinenwelt (Teil 1, S. 316-323)

Hier den Link auf den Magic of Nature Blog

14. Kap./4 * Natura in der Maschinenwelt [+ Audio Podcast]

Auch als Audio Podcast zum Herunterladen und Anhören

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Anschließend aus dem 28. Kapitel:

Fluidum: Zur Licht- und Strahlenmetaphorik

den ersten Teil des Unterabschnitts: Magnetische Ausstrahlungen (Teil 1, S. 618-626)

Hier den Link auf den Magic of Nature Blog

28. Kap./1 * Magnetische Ausstrahlungen [+ Audio Podcast]

Auch als Audio Podcast zum Herunterladen und Anhören

Buchvorstellung im Universitätsclub Bonn (2016)

 

Am Mittwoch, 27. Januar 2016 ist eine Vorstellung meines Buches „Magie der Natur“ im Universitätsclub Bonn geplant. Ich werde einleitend den Aufbau des Werks erläutern und dann einige mehr oder weniger illustre Abschnitte vorlesen. Die entsprechenden Abbildungen werden dabei projiziert.

Hier die von mir vorbereitete PPT-Präsentation als PDF-Datei. Die betreffenden Textabschnitte können direkt im Magic of Nature Blog nachgelesen oder auch auf Youtube (Magic of Nature Lectures) angehört werden. Im Folgenden die Links auf die Blog-Beiträge mit den betreffenden Textpassagen.

2. Kap./2 * Nocebo als Gegenspieler des Heilens

Magic of Natur Lecture 2 K 2 — Auch als Adio Podcast zum Herunterladen und Anhören.

 

10. Kap./2 * Frau Natur im Jugendestil

Magic of Nature Lecture 10 K 2 — Auch als Audio Podcast zum Herunterladen und Anhören

 

28. Kap./1 * Magnetische Ausstrahlungen

Magic of Nature Lecture 28 K 1 — Auch als Audio Podcast zum Herunterladen und Anhören

 

35. Kap./1 * Kosmische Begattung

Auch als Video/Audio auf Youtube: Magic of Nature Lecture  35 K 1

 

45. Kap./4 * Celestial Bed

Auch als Video/Audio auf Youtube: Magic of Nature Lecture 45 K 4

97 verkaufte Exemplare in 15 Monaten

Wie ich heute vom Shaker Verlage telefonisch erfahren habe, wurden seit Erscheinen der „Magie der Natur“ im August 2014 insgesamt 97 gedruckte Exemplare verkauft. Das sieht nicht nach einem Bestseller aus. Die Verkaufszahlen seien aber gar nicht mals so schlecht, meinte der Mitarbeiter des Verlags — ein gewisser Trost.

Ich habe bisher keine neuen Rezensionen über diejenigen hinaus, die ich in diesem Blog bereits aufgeführt habe, entdecken können. Das Buch mag praktisch nicht rezensierbar sein, lesbar aber ist es schon, möchte ich als Autor anmerken.

Im Magic of Nature Blog ist der vollständige Text zu lesen. Die 373 Abbildung sind aus Gründen des Copyright nicht veröffentlicht. Sie können aber auf Wunsch im Einzelfall zugänglich gemacht werden.

„… ein geradezu unerschöpfliches Werk …“ Die Rezension von Peter Mulacz (23.11.2015)

Die „Magie der Natur“ wurde vor mehr als einem Jahr publiziert und bereits auf der Frankfurter Buchmesse 2014 präsentiert. Nach der Rezension von Martina Lenzen in der FAZ (26.02.1015) ist nun die zweite Rezension von Peter Mulacz im jüngsten Newsletter der Österreichischen Gesellschaft für Parapsychologie und Grenzbereiche der Wissenschaft erschienen.
Vielleicht liegt es am Charakter meines Buches, „ein geradezu unerschöpfliches Werk“ (Mulacz) zu sein, das potenzielle Rezensenten (bisher) offenbar abschreckt. Schade! Peter Mulacz hat aber mit seiner Besprechung gezeigt, dass man auch aus Unerschöpflichem einiges schöpfen kann, wenn man ernsthaft interessiert ist, geht es doch letztlich um das unerschöpfliche Werk dessen, was wir traditionell als Gottnatur bezeichnen könnten − diesseits und jenseits unserer eigenen Körpergrenzen.
Die Rezension von Peter Mulacz ist erschienen in:
ÖGPP-Newsletter N 59 – Wien, 23.11.2015°

Heinz Schott:
MAGIE DER NATUR
Historische Variationen über ein Motiv der Heilkunst

Auf dieses groß angelegte Werk habe ich des Mesmer-Bezugs willen bereits im Newsletter N° 58 unter Pkt. 4.2 hingewiesen; freilich stellt Mesmer bzw. der Mesmerismus darin nur einen Gegenstand unter mehreren dar, aber vielleicht deren wichtigsten. Zum Titel „Magie der Natur“ paßt ja auch die Tatsache, daß Mesmer im populären Schrifttum des 19. Jhdts auch als der „Magier vom Bodensee“ apostrophiert worden ist.
Nun möchte ich ausführlicher auf dieses opus magnum eingehen, so schwierig das auch ist. Das Werk ist nämlich im doppelten Sinn umfangreich, materiell mit ca. 1.350 Seiten und inhaltlich aufgrund der großen Bandbreite des behandelten Stoffes, den der Autor souverän
beherrscht. Schriebe man bloß das Inhaltsverzeichnis ab, so würde das bereits mehrere Seiten füllen. Ich muß also eine Auswahl treffen, die notwendigerweise subjektiv ist, die aber doch insbesondere jene Aspekte enthält, welche eine gewisse Nähe zur Parapsychologie – einschließlich Veränderten Bewußtseinszuständen (u.a. Hypnose, Suggestion) – besitzen.
Das Placebo (und überhaupt die Psychosomatik) gehört hierher: dabei wirkt die Einbildung oder Vorstellung (also Psychisches) auf die eigene Körpermaterie, während in der Parapsychologie u.a. die Korrelation zwischen dem Psychischen und außerkörperlichen Vorgängen studiert wird. Schott führt die Geschichte des Placebos bis in die Antike zurück, nicht bloß, wie zumeist sonst, 200 Jahre. Das Placebo als „Trojanisches Pferd der Magie“ stößt eine Reihe von Fragen auf, nach der Alternativmedizin, nach dem Verhältnis von „Wunderheilungen“ zu Spontanremissionen, nach der „Entzauberung der Magie“ durch die wissenschaftliche Weltauffassung – und natürlich auch, ob dieses „Disenchantment“ nicht selbst eine neue Verzauberung darstellt.
Das Nocebo wiederum erweckt über den Schadzauber diverse Assoziationen
zur Ethnoparapsychologie.
Die Auseinandersetzung mit der Natur als Heilquelle bringt Kapitel über den „Mythos Wasser“, über „Lebenskraft“, über sichtbare und unsichtbare Strahlen und über „strahlende Lichtmenschen“ – wer denkt da nicht an das Reichenbachsche Od oder die N-Strahlen (auch letztere werden im Text abgehandelt, allerdings ohne Eintrag im Register). Damit sind wir
unversehens in einem Kapitel gelandet, das sich mit Analogieschlüssen von technischen Errungenschaften auf (para-)psychische Vorgänge befaßt, etwa „telepathischer Rapport“ als „besondere Art von Ätherschwingungen“, wie überhaupt um 1900 eine Überschneidung von Elektrizitätslehre, Hirnforschung, Hypnotismus und Mediumismus feststellbar ist. In dem
Abschnitt über „Mentalsuggestion“ setzt Schott sich nicht nur mit dem berühmten Wassiliew, sondern auch mit Ochorowicz – einem heute allgemein minder bekannten, nichtsdestotrotz sehr wichtigen Forscher – auseinander und zitiert ausführlich dessen Rezeption von Mesmers Lehre; allerdings findet der „andere“ Ochorowicz und dessen Theorie der „starren Strahlen“
keine Erwähnung. In gewissem Sinne kann man sagen, daß Aspekte der Parapsychologie und daß Mesmer in Schotts Werk ubiquitär sind, wenn auch das einzige Kapitel, das expressis verbis die Überschrift „Parapsychologie“ trägt, nur ganz kurz ist und im wesentlichen bloß
Dessoir, Zöllner und Richet figurieren. Janet kommt im Kontext der psychischen Automatismen zu Wort, aber – wenn ich nichts übersehen habe – ohne sein Schlagwort vom „abaissement du niveau mental“, das Tenhaeff zu zitieren pflegte.
Die letzten ca. 200 Seiten von Band 1 stehen unter dem Titel „Fluidum – Heilkunde der Sympathie“ und setzen sich mit dem Mesmerismus bzw. mit der Psychologie der Romantik auseinander. Es geht nicht nur um den „thierischen Magnetismus“ per se, sondern z.B. auch um die Konzepte der frühen Magnetisten bzgl. Dämonen und „Besessenseyn“ (wie etwa bei Vater und Sohn Kerner und bei Eschenmayer) und Methoden, dieser „kako-dämonischen Erscheinungen“ bei den befallenen Patienten Herr zu werden. Der Abschnitt „Baquet als Akkumulator“ beinhaltet ein mir bisher unbekanntes Detail. Gewisse Analogien zwischen Elektrizität und dem magnetischen Fluidum springen ja ins Auge – die Leitbarkeit über Drähte
bzw. Schnüre, die Verladbarkeit (Elektrophor), die Speicherbarkeit über gewisse Zeiträume, was alles den Schluß zuläßt, daß die Mesmersche Konzeption (bewußt oder eher unbewußt) von der damaligen Elektrizitätslehre massiv beeinflußt worden ist. Ich habe immer schon im
Baquet ein Pendant zur Leydener Flasche gesehen. Nun lese ich aber bei Schott zu meinem Erstaunen, daß das Gehäuse des in Lyon erhaltenen Original-Baquets aus dem Jahre 1784 unter anderem auch „ein elektrisches System mit einer Leidener Flasche im Zentrum“ (ursprünglich von Mesmer nicht vorgesehen) enthält; dazu gibt es eine Konstruktionsskizze aus dem Jahr 1982. Mesmer habe bei einem Besuch in Lyon diese vom Erbauer des Baquets, einem Apotheker J.-B. Lanoix, vorgenommene Veränderung ausdrücklich gelobt.
Weitere Kapitel (in Band 2) umfassen die „Magia naturalis“ (beinhaltend Abschnitte über die Rosenkreuzer, die Kabbala und die magische Medizin, und natürlich Paracelsus) sowie Natura als Pendant zu Maria.Das letzte große Kapitel vor dem Epilog trägt den Titel „Eros –
Liebeszauber zwischen Sex und Mystik“ mit Unterkapiteln, die ihrerseits wieder einen großen Bogen spannten: „Heilige Hochzeit“, Erotomanie und Nymphomanie, Sexualmagie und Tantrismus und vieles andere mehr.
Natürlich figuriert hier auch Wilhelm Reich, der Schöpfer der „Orgon“-Theorie, von dem Schott aussagt: „Reichs These entsprach fast wörtlich Mesmers Vorstellung vom ‚Fluidum’: ‚Das Orgon ist eine von Elektrizität und Magnetismus grundverschiedene und vor allem neuartige Energieform.’ Dass die entsprechende Vorstellung einer kosmischen Kraft
oder Energie schon unzählige Male in unterschiedlicher Formulierung in Medizin- und Kulturgeschichte vorgebracht wurde, ignorierte er bewusst oder unbewusst.“
Eine ganze Reihe von zentralen Begriffen, die in Schotts Werk prominent
figurieren, kann hier aus Platzgründen nur aufgezählt werden, ohne
weiters auf sie einzugehen: Sympathie, Fluidum, Suggestion und Hypnose,
das Unbewusste und die Übertragung.
Alles in allem liegt mit „Magie der Natur“ ein geradezu unerschöpfliches Werk vor, dessen Lektüre aufgrund der zahllosen Bezügen und Querverbindungen überaus fruchtbringend ist.
Es werden nahezu 5.000 Belegstellen angeführt, allein das Literaturverzeichnis umfaßt 110 Seiten; ein Personen- und ein Sachregister schließen das Werk auf. Last not least ist das Werk auch optisch sehr ansprechend, wird der Text doch durch insgesamt 373 Abbildungen, viele davon farbig, bereichert.

Heinz Schott
Magie der Natur: Historische Variationen über ein Motiv der Heilkunst
2 Bde., gebunden mit SU, 645 bzw. 704 Seiten, reich illustriert (tlw.
farbig)
Shaker Verlag, Aachen 2014
ISBN 978-3-8440-2444-9

Eine Zwischenbilanz nach 10 Monaten

Anfang Oktober 2014 erschien mein Buch „Magie der Natur. Historische Variationen über ein Motiv der Heilkunst“ als gedruckte Ausgabe in zwei Teilbänden im Shaker Verlag. Es wurde seinerzeit bei der Frankfurter Buchmesse am Stand des Verlags präsentiert. 

Seither sind mehr als 10 Monate vergangen. In dieser Zeit ist eine einzige Rezension erschienen. Abgesehen davon und einigen persönlichen Reaktionen aus meinem Freundeskreis, die ich in diesem Blog anonymisiert vorgestellt habe, gibt es keine weitere Resonanz. Wenngleich einem als Autor dies merkwürdig vorkommen mag, weil man sein Werk mit Herzblut geschrieben hat und meint, die Welt müsse darauf sehen, so stellt sich dies als eine – wenn auch verzeihliche – Illusion heraus. Es gilt, die Realität mit Gelassenheit anzuerkennen. Verkaufszahlen, Einschaltquoten und Nennungen auf Bestsellerlisten sind nicht Alles und haben sicherlich nicht das letzte Wort …